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Gut gerüstet mit neuem Schulmodell

Grüne forcieren Projekte

Von Ines Strehlau, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen,
in: Pinneberger Tageblatt vom 18. Januar 2007

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2007, in dem es einige Neuerungen in Halstenbek geben wird, durch die in der Gemeinde positive Impulse gesetzt werden.

Bereits begonnen ist der Abriss des „Knick-Ei". Wir sehen es als gutes Zeichen, dass dieses Bauwerk, das sich wie Mehltau über viele Bereiche des Halstenbeker Gemeindelebens gelegt hat, bald nur noch traurige Vergangenheit ist und einer neuen, konventionellen Sporthalle Platz macht. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Eine Entscheidung darüber, ob die Halle als PPP-Modell (Public Private Partnership) erstellt und betrieben wird oder in Eigenregie von der Gemeinde, soll im Frühjahr fallen. Baubeginn wird noch in diesem Jahr sein.

Zeitgleich mit dem Abriss des „Knick-Ei" bricht auch im Rathaus ein neues Zeitalter an. Die Ära Bruno Egge endet, die Amtszeit von Linda Hoß-Rickmann beginnt. Von ihr erwarten wir ein ehrliches, offenes Umgehen miteinander, innerhalb der Verwaltung, zwischen Politik und Verwaltung und, ganz wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern Halstenbeks. Wir wünschen Linda Hoß-Rickmann einen guten Start und eine glückliche Hand bei ihrer Amtsführung.

Ein weiteres, seit Jahren geplantes Projekt wird in diesem Jahr endlich umgesetzt: Halstenbek bekommt als eine der ersten Kommunen im Land eine Gemeinschaftsschule. Das zukunftsweisende pädagogische Konzept wird noch im Januar den Eltern vorgestellt. Zudem wird die Aufstellung von Leichtbau-Klassenräumen beschlossen, damit auch die räumlichen Voraussetzungen für den Start gegeben sind. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Erweiterung der Realschule, um zügig in die endgültigen Klassenräume einziehen zu können.

An all diesen Veränderungen, für die wir einen sehr langen Atem brauchten, haben Bündnis 90/Die Grünen maßgeblich mitgewirkt. Darauf sind wir auch ein bisschen stolz.

Ein Thema, das uns schon seit Jahren beschäftigt, das aber immer noch auf eine endgültige Entscheidung wartet, ist die Kita „Regenbogen". Mit der Klarheit über die Gemeinschaftsschule können wir jetzt auch die Planungen für den „Regenbogen" konkretisieren, so dass wir auch hierbei noch in diesem Jahr eine Entscheidung fällen können.

Ortskern, Jugendzentrum, Umweltberater, Volkshochschule, Jugendbeirat: Es gibt noch viele weitere Themen, die wir in der nächsten Zeit voranbringen wollen und werden.