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Gymnasium abreißen und neu bauen

Von Kirsten Sajitz, CDU-Fraktionsvorsitzende,
in: Pinneberger Tageblatt vom 5. Januar 2011

Liebe Halstenbekerinnen, liebe Halstenbeker, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien - auch im Namen der Halstenbeker CDU - für 2011 alles Gute, vor allem Gesundheit und Frieden und das Ihre Erwartungen sich erfüllen.

In diesem Jahr werden in Halstenbek zwei große und für unsere Gemeinde sehr wichtige Bauprojekte vollendet werden: die Grund- und Gemeinschaftsschule auf der ehemaligen Brandt’schen Wiese und die Kindertagesstätte des Elternvereins Regenbogen an der Birkenallee. Beim Bau der Grund- und Gemeinschaftsschule zeigt sich, wie richtig es war, dass wir als CDU trotz massiver Widerstände aus allen Richtungen unbeirrt an dem Realisierungsmodell ÖPP festgehalten haben. Jede andere Ausführungsvariante hätte finanziell und in der Durchführung im Desaster geendet. Bei der Kita "Regenbogen" lag die CDU richtig, auch wieder gegen die Meinung vieler Beteiligter, einen Architektenwechsel herbeizuführen. Unseren Dank sprechen wir hier insbesondere den ehrenamtlich Verantwortlichen des Elternvereins Regenbogen aus.

2011 wird geprägt sein von zwei ganz großen Themen, die für Halstenbek ganz besonders wichtig sind: die Haushaltssanierung und das Wolfgang-Borchert-Gymnasium. Der Kreis Pinneberg stellt der Gemeinde Halstenbek für die erforderlichen Baumaßnahmen am Gymnasium fast acht Millionen Euro zur Verfügung. Dafür danken wir dem Pinneberger Kreistag und allen Kreispinneberger Bürgern. Die CDU Halstenbek bevorzugt aus wirtschaftlichen Gründen - genau wie der Pinneberger Kreistag - anstatt einer vier bis fünf Jahre dauernden Totalsanierung des Gebäudes für mehr als elf Millionen Euro den Abriss sowie den Neubau des Gebäudes an gleicher Stelle. Für die Bauzeit von einem Jahr muss eine kostengünstige Lösung gefunden werden, beispielsweise die Nutzung bestehender, dann nicht mehr durch die Fertigstellung der Grund- und Gemeinschaftsschule benötigter Schulgebäude.

Bei der Haushaltssanierung wird sich die CDU dafür einsetzen, die extreme Schieflage des Verwaltungshaushaltes schnellstmöglich in eine ausgeglichene Situation umzukehren. Dazu wird es erforderlich sein, erhebliche Einsparungen vorzunehmen, die zwangsläufig zu Leistungseinschränkungen und Personalabbau führen werden. Dieses ist nicht leicht und wird auch nicht leichtfertig geschehen, ist aber alternativlos, insbesondere im Hinblick auf die Generationengerechtigkeit. Immer mehr Schulden führen zu einer größeren öffentlichen und durch steigende Abgabenlast zu einer privaten Armut.