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Der Aufzug-Bau muss absolute Priorität haben

Nachdem die Pinneberger Zeitung über die erneuten Verzögerungen beim Einbau von Aufzügen an den S-Bahn-Stationen Thesdorf und Halstenbek berichtet hatte, macht auch Ernst Dieter Rossmann Druck.

Pinneberger Zeitung vom 11. August 2010

"Die Fertigstellung des Lifts im Thesdorfer S-Bahnhof muss bei den aktuellen Bahnbaumaßnahmen in der Region Priorität haben", fordert der Elmshorner SPD-Bundestagsabgeordnete. Rossmann war auch von Mitarbeitern der Pinneberger Lebenshilfe-Werkstatt auf das Problem der wiederholten Verzögerungen beim Bau des Aufzugs angesprochen worden. Der Abgeordnete hat sich erneut an die regionale Konzernbevollmächtigte der Bahn, Ute Plambeck, gewandt und auf die Dringlichkeit der Maßnahme hingewiesen.

"Auch für viele der im Betrieb an der Rellinger Straße gelegenen Werkstatt beschäftigten Menschen mit Behinderungen ist Thesdorf die nächstgelegene Bahnstation für den Arbeitsweg. Deswegen besteht dort eine besondere Betroffenheit", schreibt Rossmann. "Die erneute Verzögerung bei den Bauarbeiten trifft hier natürlich nicht auf Verständnis."

Der Bundestagsabgeordnete, der sich gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Bernd Schröder seit Jahren für den Lift einsetzt, fordert die Bahn auf, auch über die Prioritätensetzung dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeiten so schnell wie möglich abgeschlossen werden können.