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Höhere Steuern

Pinneberger Tageblatt

Diskussion über die mögliche Erhöhung der Hebesätze in Halstenbek und die Abstimmung darüber in der Gemeindevertretersitzung am 28. Februar.

Bekanntlich wurde mit den Stimmen der SPD sowie der Grünen in Halstenbek beschlossen, die Hebesätze der Grundsteuer A von 300 auf 360 Prozent sowie die Grundsteuer B von 300 auf 380 Prozent zu erhöhen.

Wir, die Steuerzahler Halstenbeks, fordern umgehend von den verantwortlichen Politikern, diese erneute Anhebung zu stoppen.

Im Finanzausschuss soll am Montag, 28. Februar, darüber abgestimmt werden. Wir, alle mündigen Bürger Halstenbeks - sollten dieses klare finanzielle Abzocken eindeutig und schnellstens verhindern. Eine Erhöhung dieser Steuern in der Höhe von immerhin 46,16 Prozent innerhalb von zwei Jahren, kann man wirklich nicht anders bezeichnen. Wir lassen uns diese unberechtigte Erhöhung einfach nicht gefallen und appellieren einmal stark an die Vernunft und Einsicht der Halstenbeker Politiker, sowie an die Gerechtigkeit der Bürgermeis­terin Frau Hoß-Rickmann.

Bekanntlich braucht die Gemeinde dringend Geld von jedem Bürger, aber mit ihrer Devise gehen die Politiker einfach den verkehrten Weg, während sie das eigene Hab und Gut unterstützen, aber dabei alle notwendigen Reparaturen auf dem Rücken der Wähler einfach vernachlässigen.

Was hatte ich bereits in der Schule gelernt? „Gebe nie mehr Geld aus, als vorrätig ist." Wenn ein Loch in der Kasse der Gemeinde Halstenbek - durch verkehrte Investitionen, Fehlspekulationen entstehen sollte - wird der einfache Bürger mit Hilfe von Steuererhöhungen zur Kasse gebeten. Das Wohl und die bekannten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger von Halstenbek werden vollkommen von den verantwortlichen Politikern ignoriert. Nur unsere Wählerstimmen wollten sie haben und damit einfach genug. Wir fühlen uns total im Stich gelassen. Wir protestieren auf das Schärfste gegen eine Er­höhung der Grundsteuern in Halstenbek.

Eggert Lüthje
Halstenbek