Höhere Steuern
Pinneberger Tageblatt vom 16. Februar 2011
Es ist zwar nur eine Empfehlung an den Hauptausschuss (21. Februar) beziehungsweise an die Sitzung der Gemeindevertretung am 28. Februar. Doch die Mehrheit aus SPD und Grünen (19 Stimmen) für deren Antrag, die Gewerbesteuern von 330 auf 380 Prozentpunkte zu erhöhen, ist ein Signal: Sind alle Kommunalpolitiker an Bord, könnte sich der Schulterschluss gegen 18 Stimmen aus CDU und FDP behaupten.
Laut Kämmerer Jens Thomsen heißt das in nackten Zahlen: Statt 3,1 würden 3,57 Millionen Euro in die Gemeindekasse gespült werden. Doch damit nicht genug. Findet sich eine Mehrheit dafür, die Grundsteuer A von 300 auf 360 Prozentpunkte zu erhöhen, hätte das eine Steigerung der Einnahmen von 50 000 auf 60 000 Euro zur Folge. Steigt die Grundsteuer B von 300 auf 380 Prozentpunkte, stünden statt 2,1 sogar 2,66 Millionen Euro auf der Habenseite - 1,039 Millionen Euro mehr.

