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Bücherei schöpft Hoffnung

Dietmar Vogel, in: Pinneberger Tageblatt vom 18. Februar 2011


Kann sie bald wieder öfter lachen? Heidrun Tummoßeit, Bücherei-Chefin in Halstenbek.Vogel

Können Heidrun Tummoßeit, Leiterin der Bücherei Halstenbek-Ort, und Emine Kaynar, Chefin der Zweigstelle Krupunder, und ihre Mitarbeiter aufatmen? Besteht die Chance, dass Jessica Wisch und Freimut Falk, vom Jugendtreff "A 23" künftig doch mehr Entfaltungsmöglichkeiten haben? Die jüngste Sitzung des Finanzausschusses könnte den Institutionen Luft zum Atmen verschaffen: Mit den Stimmen von SPD und Grünen wurden die massiven Sparbeschlüsse vorerst gekippt. Der Antrag der SPD könnte Zeichen setzen.

Zur Erinnerung: Die sogenannten Haushaltsbegleitbeschlüsse sehen vor, dass die Büchereien in den kommeneden Jahren 80 000 Euro, die Jugendarbeit immerhin 50 000 Euro einsparen sollen. Tummoßeit und Kaynar waren angehalten, gleich damit loszulegen und in 2011 und 2012 etwa 20 000 Euro einzusparen.

Tummoßeit hob in der Vergangenheit bereits mehrmals mahnend den Finger. Medien-Anschaffungen würden auf der Strecke bleiben. Personalabbau wäre die unvermeidliche Konsequenz.

Ein Teufelskreis, der möglicherweise abgewendet werden könnte. Denn die Empfehlung des Fachausschusses an die Mitglieder der Gemeindevertretung - die Sitzung ist für Montag, 28. Februar (Grund- und Gemeinschaftsschule, Feldstraße, ab 19 Uhr) angesetzt, könnte umgesetzt werden. Sind SPD und Grüne mit 19 Stimmen an dem Abend komplett an Bord, hat die Koalition eine Mehrheit gegenüber CDU und FDP.