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Heiße Gesprächsphase beginnt

Gewerbegebiet und Ortskern: Schröder fordert Schulterschluss

Pinneberger Tageblatt vom 30. April 2004

Eine Investition von 100 Millionen Euro, 1000 neue Arbeitsplätze: „Die Erweiterung des Gewerbegebiets Halstenbek" - die Gemeinde besitzt Planungshoheit -, „könnte für die ganze Region große Chancen bieten", erklärt Bernd j Schröder, SPD-Landtagsabgeordneter und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion. Der Abgeordnete mahnt gleichzeitig zum Schulterschluss aller Beteiligten: „Der jetzt vorliegende Planungsentwurf muss noch diskutiert werden."

Schröder weiß um die Ängste der Nachbargemeinden: Um die Belange Halstenbeks und der umliegenden Gemeinden zu berücksichtigen, seien Gespräche mit Wirtschaftsminister Bernd Rohwer und Innenminister Klaus Buß geführt worden. Schröder macht Druck: Klares Ziel sei, die Wohnmeile in Halstenbek zukunftssicher zu machen. Dies gilt umso mehr, seit Hamburg an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein große Investitionsvorhaben plant.

Schröder sieht in dem Projekt Vorteile für die regionale Wirtschaft. Fordert aber, dass die „dringend nötige Ortskerngestaltung mit Nachdruck vorangetrieben werden muss". Es gehe nicht darum, die Erweiterung der Wohnmeile gegen die Ortskernsanierung auszuspielen. Scheitere der Schulterschluss aller Beteiligten, seien die Konsequenzen verheerend: „Der Investor würde sein Vorhaben jenseits der Landesgrenze in Richtung Hamburg realisieren."

Die heiße Phase hat begonnen: Am Montag, 3. Mai, trifft sich Halstenbeks CDU-Mehrheitsfraktion zu finalen Orientierungs-Gesprächen.