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DAS SAGT DER LANDTAGSABGEORDNETE

Pinneberger Tageblatt vom 19. Januar 2005


Bernd Schröder: „Sehe keine Gefahr für Pinneberg."

Für Bernd Schröder (SPD) ist es „völlig normal, dass die ursprünglichen Investitionskonzepte jetzt verändert werden". Der Landtagsabgeordnete, dessen Wahlkreis sowohl Pinneberg als auch Halstenbek und Schenefeld umfasst, kann den Umfang der Reduzierung der Verkaufsfläche nicht offiziell bestätigen: „Aktuelle Zahlen kenne ich nicht." Er habe die Verhandlungen zwischen Investor und Landesplanung aber auf den Weg gebracht und hoffe darauf, dass das ganze Thema auch im Umland „sachlich diskutiert wird".

Grundsätzlich mahnt Schröder, den Blick auch einmal über die Landesgrenzen schweifen zu lassen: „Wenn man sieht, was Hamburg so auf die Beine stellt, dann sind wir in Schleswig-Holstein gut beraten, unsere Chancen für Investitionen genau zu sichten."

Es gehe schließlich um Arbeitsplätze und Zukunftssicherung. Sollte es auf eine abgespeckte Version des Mega-Projekts hinauslaufen, sieht Schröder keine Gefahr für die Kreisstadt Pinneberg. Bei einem SB-Markt der Größenordnung von 5500 Quadratmetern sei nicht damit zu rechnen, dass Kaufkraft im großem Umfang abgezogen werde: „Ein großer Markt in Gehrstücken hätte dem Stadtzentrum viel mehr geschadet." Schröder versicherte gestern, „auch weiterhin zu vermitteln". Es dürfe nicht darum gehen, „nur ja oder nein zusagen." Der Investor habe immer bestätigt, die Ortskerne nicht schädigen zu wollen.

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