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Halstenbek: Grüne räumen kräftig ab

Union verliert trotz zweistelliger Verluste nur einen Sitz. Durch Überhangmandate wächst der Gemeinderat von 27 auf 37 Sitze.

Von Dietmar Vogel, in: Pinneberger Tageblatt vom 25. Mai 2008


Die Gefühls-Gemengelage nach einem famosen Ergebnis steht ihnen in den Gesichtern geschrieben: das Grünen-Trio Ines Strehlau (von links), Kathleen Unterspann und Gudrun Gabriel-Schröder. Die Vorsitzende der "Bürgerinitiative für den Erhalt der Halstenbeker Ortskerne" und Greve-Kritikerin setzte sich in ihrem Wahlbezirk 4 direkt durch. Foto: Vogel

Die Halstenbeker Grünen gehen als Siegerin aus der gestrigen Kommunalwahl hervor. Das Team um Fraktionschefin Ines Strehlau konnte ihre Mandate um vier auf zehn erhöhen. "Das ist eine Anerkennung unserer Arbeit", so die erste Bilanz einer überglücklichen Strehlau.

Die CDU wurde abgestraft und sackte von 47,3auf 35,2Prozent ab. Doch dadurch, dass die Union trotzdem 14 von 15 Direktmandaten einfahren konnte, verlieren die Christdemokraten lediglich einen Sitz. Konsequenz: Durch die Überhangmandate wächst der Rat von 27 auf 37Sitze. Die SPD legte um 0,6 Prozentpunkte auf 24,5 Prozent leicht zu, ist aber nach den Grünen (27,5 Prozent) dritte Kraft. Die FDP verdoppelte ihre Sitzzahl auf vier, die erstmals angetretene Deutsche Zentrumspartei um Uwe Barisch versinkt dagegen mit 0,8Prozent in der Bedeutungslosigkeit.

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