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Runder Tisch für Ortskernplanung

Ab Januar startet Zukunftswerkstatt unter Regie des Bauamts

Von Dietmar Vogel, in: Pinneberger Tageblatt vom 27. August 2004

Die guten Erfahrungen mit der Zukunftswerkstatt für die Schulplanung macht sich Halstenbek zu Nutze: Auch für die Ortskernpläne gibt es einen Runden Tisch.

Die Zukunftswerkstatt, von Seiten der Politik und Verwaltung, Lehrern sowie Schülern allseitig gelobtes Modell in Sachen „Schulentwicklungsplanung", könnte bald schon eine Renaissance in der Baumschulgemeinde erleben. Während der Sitzung des Bauausschus-ses brachte Bauamtschef Holger Lange während der Diskussion über die Zukunft der Ortskerngestaltung eben eine solche Werkstatt erneut ins Spiel.

Die Fraktionen aus CDU, SPD, Grünen und FDP fanden einen Konsens darüber, der Idee des Amtsleiters keine Steine in den Weg zu legen. Vielmehr soll die Weiterentwicklung des Ortskerns „mit verstärktem Engagement“ betrieben werden.

Auch über den Zeitrahmen konnten sich die Kommunalpolitiker auf eine Linie einigen: Ab Januar 2005 will sich der Bauausschuss mit dem „weiteren Procedere“ beschäftigen. Jetzt, so das Fazit der Sitzung, bleibt Zeit für einen Abstimmungsprozess, um Grundeigentümer, Geschäftsleute, Anwohner, Investoren, Kunden und zahlreiche weitere Gruppen an einen Tisch zu bringen.

Das gesteckte Ziel ist klar definiert: In einem möglichst überschaubaren Zeitrahmen sollen alle Interessen aufgetischt werden, um „den Handlungsspielraum für eine Attraktivitätserhöhung des Ortskerns mit hoher Akzeptanz festzulegen“.

Den Stein ins Rollen brachte die Fraktion der Sozialdemokraten, die in einem Ideen-Papier Halstenbeks Verwaltung bat, möglichst konkrete Vorschläge für die „Umgestaltung von Straßen in verkehrsberuhigte Bereiche, die Neugestaltung des Rathausvorplatzes und die Begrünung der Straßen und Plätze im Ortskern“ zu erarbeiten.

Lange betonte im Anschluss an die Sitzung, dass Vorschläge und Anregungen für den Bereich Hauptstraße, Gustavstraße mit Rathausvorplatz sowie Schulstraße ab sofort in der Verwaltung mit Neugierde erwartet werden. Das Bauamt, verspricht Lange, werde die Ideen für das weitere Verfahren sammeln.