Neues Gesicht für Ortskern
Die Neugestaltung des Bereichs Gustavstraße wird mit Hochdruck geplant. Jetzt soll die Ortskernberuhigung vorangetrieben werden.
Von Dietmar Vogel, in: Pinneberger Tageblatt vom 15. Januar 2008
Der Ortskern soll attraktiver werden. Einkaufen, Schlemmen, Dienstleistung, Wohnen auf 2400 Quadratmetern: Im Bereich Gustavstraße und Rathausvorplatz soll investiert werden. Die vorhandenen Gebäude sollen abgerissen und eine "architektonisch interessante" Alternative gefunden werden. Soll heißen: ein Mix aus Handel und Gastronomie ist vorgesehen. Anziehungspunkt soll eine kleine Platzfläche zur Gustavstraße und "deren sommerliche Nutzung durch Außengastronomie" werden, so die Zielvorgabe.
Die Gemeinde will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Grundstücks-Deal soll dazu genutzt werden, eine Öffnung des Rathausplatzes" - inklusive einer Eingliederung des Schulstieges als Lauf-Achse - auf den Weg zu bringen.
Die Fraktionen aus CDU und SPD suchen den Schulterschluss und wollen zudem die Verkehrsberuhigung im Ortskern vorantreiben. 30 000 Euro Planungskosten sind dafür im Haushalt 2008 bereitgestellt. Ziel ist es, den Planungsbereich auf die Hauptstraße zwischen Hartkirchener Chaussee und Buchhandlung Cremer sowie auf die Gustavstraße und den Rathausplatz auszudehnen.
Die Zauberformel - ähnlich wie im Rellinger Bauamt angedacht - lautet: "shared space". Geteilter Raum zwischen Fußgängern und Autofahrern. Bewegen ohne regulierende Ampeln und Verkehrsschilder. In der Verwaltung soll das Konzept als Diskussionsvorlage für die Politik erarbeitet werden.

