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Weiteres Lifting für den Ortskern

Vor zwei Jahren legte sich die frisch gekürte Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann mächtig ins Zeug, um die Häuserzeile gegenüber dem Rathaus zu verkaufen.

Von Dietmar Vogel, in: Pinneberger Tageblatt vom 9. Februar 2009

Die Ortskerngestaltung von Halstenbek im Bereich Gustavstraße/Schulstraße/Poststraße/Hauptstraße gehört zu den dringendsten Kernaufgaben, mit denen sich Politik und Verwaltung derzeit beschäftigen. Die Hausfront in der Gustavstraße 7-11 mit zwei Mehrfamilienhäusern und einer alten Villa - somit beste Wohnlage - soll im Zuge des Orts-Lifting abgerissen, das Areal neu gestaltet werden.

Verwaltungschefin Linda Hoß-Rickmann sorgte bereits seit 2007 dafür, dass mit Hochdruck ein geeigneter Käufer für das gemeindeeigene Grundstück gefunden wird. Die Reaktionen waren eher verhalten, mit dem Henstedt-Ulzburger Bauunternehmen Manke hat sich jetzt ein Bewerber gefunden. Das Motto des Investors lautet: Abreißen - und dann neu bauen. Und zwar Eigentumswohnungen, Läden und Büros.

Am heutigen Montag wollen die Mitglieder der Gemeindevertretung während ihrer Sitzung (19 Uhr, Gemeinschaftsschule, Feldstraße 43) in nichtöffentlicher Sitzung darüber beraten, ob Manke für seine Pläne eine entsprechende Mehrheit bekommt.

Wenn ja, dürfte der Weg frei sein für einen zügigen Baustart. Möglicherweise schon im Frühjahr, heißt es aus Kreisen der Politik. 1740 Quadratmeter für Wohnbebauung sowie 2000 Quadratmeter für eine gewerbliche Bebauung können verplant werden.

Prämisse ist eine aufgelockerte Wohnbebauung (Eigentumswohnungen) in mehreren Gebäuden. Zudem sollen Läden, Büros sowie Gastronomie oder Praxen die Attraktivität der prominenten Lage steigern.