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Jetzt ran an die Prioritäten-Liste

Das Interesse ist ungebrochen groß: Während der Abschluss-Sitzung wurden die Workshop-Ergebnisse zur Ortskern-Verschönerung vorgestellt und intensiv diskutiert.

Von Dietmar Vogel, in: Pinneberger Tageblatt vom 19. März 2009


Die Veränderung der Kreuzung Nord (Post-/Frieden-, Hauptstraße), der Hauptstraße sowie des Rathausplatzes (unten, Mitte) gehören zur Prioritätenliste. Grafik: Grontmij/BfK, Bremen

25. November 2008 erfolgte der Startschuss: Marek Schreckenberg (Landschaftsplaner, von links), Axel König (Raum- und Stadtplaner), Stadtplanerin Maren Ritter sowie Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos), Birgit Andersek (Grüne, Bauausschuss-Vorsitzende) und Stadtplanerin Renate Klüver begleiteten die verschiedenen Workshops. Foto: Vogel

Geballte Kompetenz am finalen Workshop-Tag: Axel König (Raum- und Stadtplaner), Marek Schreckenberg (Landschaftsplaner) und Stadtplanerin Maren Ritter sorgten am Dienstagabend mit ihrem Enthusiasmus dafür, dass auch nach dem fünften Treffen zum Thema "Neues Gesicht für den Ortskern" nicht die "Luft raus ist". Die Experten von Grontmij/BfK zogen Bilanz - und legten den Grundstein für die künftigen intensiven Beratungen der politischen Entscheidungsgremien.

König brachte es auf den Punkt: "Es ist ganz viel passiert, uns Planern wurde viel mit auf den Weg gegeben." Grundschüler und Jugendliche, Senioren und Kaufleute die Vorschläge sprudelten en masse. Ob letztendlich zusätzlich Fahrrad- und Fußwege geschaffen, mehr grüne Oasen angeboten, der Verkehr verlangsamt und die Gustavstraße/Rathausvorplatz als Mittelpunkt des Ortes geschaffen wird, ist dagegen ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen dürfte. Das ist die Prioritätenliste der Stadtplaner: Kreuzung Nord (Post-/Frieden-, Hauptstraße) als Kreisel (1500 Quadratmeter), Hauptstraße (3300 Quadratmeter), Rathausplatz (6000 Quadratmeter), Post- und Friedenstraße (2400 Quadratmeter), Gustavstraße (700 Quadratmeter) und Schulstraße (2400 Quadratmeter).