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Bickbargen-Projekt in Berlin

Delegation Offene Ganztagsschule reist zum Bundeskongress

Pinneberger Tageblatt vom 14. Juni 2005


Die kleinen „Zaungäste“ hatten beim Spatenstich ihre helle Freude

Die Sunkist-Tüten sind eingesammelt, die Mikrofone und Lautsprecher verpackt. Doch was von dem spektakulären Spatenstich für die neue Mensa an der Grundschule Bickbargen in Halstenbek bleibt, sind nicht nur die Erinnerungen in den Köpfen der etwa 240 Kinder. Jetzt geht es darum, generalstabsmäßig den offiziellen Start der Offenen Ganztagsschule vorzubereiten.

Seit einem Jahr liegt die Genehmigung vom zuständigen Ministerium in Kiel vor. Nach den großen Sommerferien, am Montag, B. August, geht es richtig los. Noch ohne Mensa-Trakt, der voraussichtlich ab Januar 2006 nach Fertigstellung warmes Essen anbieten kann (unsere Zeitung berichtete). Dafür aber mit einem Essens-Shuttle als Alternative und spannenden und abwechslungsreichen Nachmittags-Angeboten.

Schulleiterin Barbara Burton und ihr Team sind sich sicher, dass sie zwar mit Lampenfieber, aber nichtsdestotrotz selbstbewusst dem Termin entgegensehen können. Dafür wurde in den zurückliegenden Wochen und Monaten in zahlreichen Kooperationen kräftig „geprobt". Mit dabei waren und sind Verantwortliche aus der hiesigen Musikschule, den Horten, der Jugendarbeit, aus den Sportvereinen sowie freie Mitarbeiter für die Hausaufgabenhilfe.

Besonderer Clou ist - das bestätigte gestern Burton im Gespräch mit unserer Zeitung -, dass eine Delegation der Grundschule am Ganztagsschulen-Kongress in Berlin vom 2. bis 3. September teilnehmen wird. Dass während der Tagung, die von der Bundeseinrichtung „Kinder- und Jugend-Stiftung" organisiert wird, bereits die eigene Dokumentation „Wir bauen eine Mensa" von Kindern aus der Film-AG der Grundschule Bickbargen gezeigt wird, erfüllt Burton mit Stolz. Denn damit könne in der Praxis bewiesen werden, dass die Umsetzung von Vorgaben für die Offene Ganztagsschule bereits in Bickbargen mehr als greifen würden.

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