Halstenbek: Bickbargen-Schule ist eine Vorzeige-Einrichtung
Rainer Burmeister, in: Pinneberger Zeitung vom 6. Dezember 2007
Das ist eine tolle Belohnung für den großen Einsatz beim Aufbau der ersten offenen Ganztagsgrundschule in Halstenbek: Die Schule Bickbargen, in der 300 Kinder der ersten bis vierten Klassen unterrichtet werden, wurde vom Bildungsministerium als "Ganztags-Referenzschule" ausgezeichnet.
Landesweit gibt es nach Abschluss des Teilnehmerwettbewerbs jetzt 26 "Ganztags- Referenzschulen". Im Kreis Pinneberg gehört als zweite Grundschule die Wedeler Albert-Schweitzer-Schule dazu.
Am Bickbargen wurde die enge Kooperation mit der Jugendpflege, der Gemeinde, aber vor allem mit der Kindertagesstätte "Schule Bickbargen" zum Meilenstein auf dem Weg zur Vorzeigeschule. Zur Kooperation gehören aber auch die 15 Honorarkräfte, die jeweils montags bis mittwochs die Nachmittagsangebote für bis zu 140 Schüler betreuen. "Auf diesem Sektor haben wir auch viel für die Fortbildung der Ehrenamtlichen getan", sagt Schulleiterin Barbara Burton. Offiziell gibt es die offene Ganztagsschule seit Beginn des Schuljahres 2005. Zuvor gab es schon in den Nachmittagsbetrieb als Bibags-Club, aus dem sich das offene Ganztagsangebot entwickelte. Im Kindergarten werden 60 Jungen und Mädchen betreut, die Hälfte in Hortgruppen.
Als Referenzschule wird die Bickbargenschule zum Vorzeigeobjekt. Regelmäßig dürfen Lehrkräfte und Kita-Pädagogen anreisen, um den ausgezeichneten Nachmittagsbetrieb kennenzulernen. Barbara Burton und Kita-Leiterin Manuela Marten denken bereits daran, die Nachmittagsangebote auf einen vierten Tag auszudehnen.

