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Fast 1000 Quadratmeter fehlen

Der Wechsel der Trägerschaft aus der Verantwortung des Kreises Pinneberg in die von Halstenbek rückt näher. Fachausschuss und Gemeinderat ebnen den Weg.

Dietmar Vogel in Pinneberger Tageblatt vom 28. Januar 2009

Sorgenkind Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek: Sprechen Politiker offen vom anstehenden Investitionsstau, ist die Zahl gigantisch: Von zehn Millionen Euro ist die Rede. Fakt ist: Am 1. August soll die Schulträgerschaft vom Kreis Pinneberg auf die Baumschulgemeinde übergehen. Morgen wollen die Mitglieder des Ausschusses für Kinder, Schule und Jugend (19 Uhr, Rathaus) den Weg für die "Festlegung des notwendigen Erweiterungsbedarfs" ebnen. Schließlich will der Rat am Montag, 9. Februar, die Empfehlung festzurren.

Wird der mehr als 33 Jahre alte Komplex den Ansprüchen der Gegenwart gerecht? Von Oberstudiendirektor Karsten Schneegaß gibt es dafür die rote Karte. Seine Rechnung: Aktuell benötige die Schule 31 Klassenräume sowie acht Kursräume für die noch zwei Jahre andauernde alte Oberstufe. Die Fakten: Das Borchert-Gymnasium hat deutlich mehr Schüler als in den Jahren zuvor. G 8 ("Turbo-Abi") braucht aufgrund einer gemischten Struktur von Klassen- und Kursunterricht mehr Räume die neue Profiloberstufe wird im Wesentlichen im Klassenunterricht umgesetzt - mit 30 Schülern pro Klasse. Dies gilt zunächst nur für die 11. Klassen. Laut Schneegaß wird sich aber das Prinzip in den nächsten zwei Jahren auf den 12. und 13. Jahrgang ausweiten.

Zudem schlägt Schneegaß Alarm beim Gedanken daran, dass der Musik- und Kunst- sowie EDV-Unterricht in improvisierten Räumen abgehalten werden muss. Ganz zu schweigen von der Enge im Lehrerzimmer. Fakten, von denen sich die Politiker in den Gremien überzeugen lassen dürften. Der Raumbedarf in der Größenordnung von genau 997 Quadratmetern wird als sachgerecht und pädagogisch notwendig anerkannt. Der Beschluss sieht auch vor, dass "die Gemeinde den Bau der fehlenden Räume übernehmen wird.

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