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Strom aus erneuerbaren Energien statt Atomstrom

Von Christoph Bittner (27. Juni 2011)

Halstenbek hat mit rund 40% einen der größten Atomstromanteile des Kreises Pinneberg. Diesen so schnell wie möglich zu reduzieren und innerhalb von drei Jahren ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zu verkaufen, hat sich die Halstenbeker SPD-Fraktion für die örtlichen Gemeindewerke zum Ziel gesetzt. Wir waren die erste Partei in Halstenbek, die sich das ehrgeizige Ziel des Ausstiegs aus der Atomstromnutzung gesetzt hat. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt, dass die Kernenergie eine hochriskante Technologie ist. Wir wollen beim Ausstieg mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Nutzung von Strom aus Kohlekraftwerken stellt für uns keine Alternative zur Kernenergie dar, weil der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids deutlich reduziert werden muss. Stattdessen fordert die Halstenbeker SPD-Fraktion, dass die Gemeindewerke einen zusätzlichen Ökostromtarif anbieten. Einnahmen aus diesem Tarif sollen für die Förderung zusätzlicher Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke verwendet werden. Somit wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Der bestehende Ökostromtarif AquaWatt führt nicht zu zusätzlichem Ökostrom, weil der Strom aus bereits seit längerem genutzten Wasserkraftwerken stammt, ohne Verpflichtung zum Neubau zusätzlicher Kraftwerke.