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Leserbrief im Pinneberger Tageblatt vom 28. Januar 2012

Werkleiter hat einen Auftrag

„Weg mit dem Atomstrom“, Bericht vom 20. Januar 2012

Die Einwohner Halstenbeks sind dem Werkleiter der Gemeindewerke sicherlich dankbar, dass bereits heute ein Tarif für atomfreien Strom angeboten wird. Jeder Befürworter regenerativer Energien kann bereits heute bei den Gemeindewerken einen aus regenerativen Energien (Wasserkraft) erzeugten Strom erhalten. Er muss sich nur an- den Tarif „Aqua Watt" entscheiden. Der Werkleiter ist nun beauftragt worden, nach Wegen zu suchen, allen Bürgern einen Strom zu liefern, der weder aus Kernkraft noch aus Kohle gewonnen wurde. Eine schwere Aufgabe, dieses ohne Mehrkosten zu ermöglichen. Wie die SPD aber glaubt, dass diese Mehrkosten die Gemeinde tragen kann, ist unverständlich. Die Gemeinde hat zurzeit eine jährliche Unterdeckung von 800.000 Euro. Da kann sie den Strom kaum subventionieren.

Herwart Straub
FDP-Fraktionschef